Kommunale Wärmeplanung Gomadingen
Abschluss der Wärmeplanung und zweite Offenlegung
Klimafreundliche Wärme für Gomadingen
Abschluss der Kommunalen Wärmeplanung offengelegt
Seit Inkrafttreten des Wärmeplanungsgesetzes sind alle Kommunen verpflichtet, bis spätestens 2028 eine Kommunale Wärmeplanung vorzulegen. Die Kommunale Wärmeplanung analysiert den aktuellen und zukünftigen Wärmebedarf in einer Kommune und bewertet Möglichkeiten zur Nutzung erneuerbarer Energien für die Wärmeversorgung. Neben dem Umstieg auf Pellet- und Wärmepumpenheizungen besteht auch die Möglichkeit eines Wärmenetzes, wodurch vielen Gebäude auf einmal eine klimaneutrale Wärmeversorgung gesichert wäre. Gomadingen hat sich früh auf den Weg gemacht und Anfang des Jahres 2025 mit der Kommunalen Wärmeplanung begonnen.
Eine erste Offenlegung der Zwischenergebnisse und die Möglichkeit einer Stellungnahme von Seiten der Bürgerinnen und Bürger erfolgte im Zeitraum vom 17. Oktober bis 21. November 2025. In der vergangenen Gemeinderatsitzung am 09. Dezember wurden die finalen Ergebnisse zur Kommunalen Wärmeplanung durch die KlimaschutzAgentur vorgestellt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Wärmewende in Gomadingen künftig überwiegend individuell in den Wohnhäusern stattfinden wird und es nur wenig Potenziale für Wärmenetze gibt. Zwei mögliche Eignungsgebiete für künftige Wärmenetze konnten für den Kernort Gomadingen definiert werden. Nach aktuellen Annahmen und Erhebungen müsste im Bereich Schule, Kindergarten, Bauhof sowie im Gebiet des Feriendorfs und Hallenbads die potenzielle Wärmeabnahme am größten sein.
Da mehr als die Hälfte der Häuser vor 1979 erbaut wurde, ist der Gebäudebestand nur teilweise für den Einsatz einer Wärmepumpe geeignet. Und das ist eine der größten Herausforderungen, wenn der Umstieg auf eine flächendeckende erneuerbare Wärmeversorgung gelingen soll. Denn der Heizungstausch stellt die größte Stellschraube dar. Werden alle bestehenden, fossilen Heizungen bis 2040 durch eine erneuerbare Variante wie Wärmepumpe oder Pelletheizung ausgetauscht, lassen sich die Emissionen um bis zu 95 % reduzieren.
Daher empfiehlt der Wärmeplan, einen Mittelweg anzusteuern und die Hausbesitzer mit geförderten Beratungsangeboten bei Heizungstausch und ersten Sanierungsmaßnahmen zu unterstützen. Nach dem Motto „welche Heizung passt zu meinem Haus?“ und „welche energetischen Teilsanierungen an der Gebäudehülle würden eventuell schon ausreichen, damit ein wirtschaftlicher Einsatz einer Wärmepumpe auch bei älteren Bestandsgebäuden möglich ist“? Auch der weitere Ausbau von Photovoltaikanlagen wird im Rahmen der Kommunalen Wärmeplanung empfohlen.
Die detaillierten Ergebnisse werden auf der Internetseite der kommunalen Wärmeplanung Gomadingen unter www.klimaschutzagentur-reutlingen.de/kwp-gomadingen veröffentlicht und sind frei zugänglich.
Zusätzlich zur Veröffentlichung im Internet sind die Unterlagen der zweiten Offenlegung des kommunalen Wärmeplans in Papierform an folgender öffentlich zugänglichen Stelle einsehbar:
Rathaus Gomadingen, Marktplatz 2, 72532 Gomadingen, Zimmer 0.7, Erdgeschoss
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag von 08.00 bis 12.00 Uhr
Dienstag und Mittwoch von 13.30 bis 17.00 Uhr
Donnerstag von 13.30 bis 18.30 Uhr
und nach telefonischer Vereinbarung.
Bitte beachten Sie, dass das Rathaus über die Feiertage vom 24.12.2025 bis 06.01.2026 geschlossen hat.
Es besteht nun für die Gomadinger Bürgerinnen und Bürger erneut die Möglichkeit, bis einschließlich 27. Januar 2026 zur kommunalen Wärmeplanung eine Stellungnahme an die Gemeinde oder die KlimaschutzAgentur abzugeben. Die kommunale Wärmeplanung profitiert stark von lokalem Wissen und Feedback.
Die Stellungnahmen senden Sie bitte an die KlimaschutzAgentur per Email an oder an die Gemeinde Gomadingen, Frau Hirsch, per Email an oder geben diese in schriftlicher Form im Rathaus Gomadingen bei Frau Hirsch ab.
Weitere Infos erhalten Interessierte direkt bei der KlimaschutzAgentur unter 07121/1432571 oder per Mail an .

Erste Offenlegung
Klimafreundliche Wärme für Gomadingen
Erste Ergebnisse der Kommunalen Wärmeplanung offengelegt
Seit Inkrafttreten des Wärmeplanungsgesetzes sind alle Kommunen verpflichtet, bis spätestens 2028 eine Kommunale Wärmeplanung vorzulegen. Die Kommunale Wärmeplanung analysiert den aktuellen und zukünftigen Wärmebedarf in einer Kommune und bewertet Möglichkeiten zur Nutzung erneuerbarer Energien für die Wärmeversorgung. Sie dient dazu, Grundlagen für zukünftige Planungen zur Wärmeerzeugung und Wärmeverteilung zu schaffen. Mit Hilfe dieses Fahrplans sollen die Kommunen die richtigen Entscheidungen treffen.
Gomadingen hat sich schon sehr früh auf den Weg gemacht und Anfang des Jahres mit der kommunalen Wärmeplanung begonnen. In den ersten Schritten wurden Wärmebedarf, energetischer Zustand von Gebäuden und die genutzten Energiequellen ermittelt und daraufhin analysiert, welche erneuerbare Energiequellen noch ungenutzt sind und in welchen Gebieten Potenzial für ein Wärmenetz besteht.
In der vergangenen Gemeinderatsitzung am 14. Oktober 2025 wurden die Ergebnisse der ersten Offenlegung zur Kommunalen Wärmeplanung in Gomadingen durch die KlimaschutzAgentur vorgestellt.
Gomadingen verfügt über 845 beheizte Häuser die größtenteils zu Wohnzwecken genutzt werden. Aktuell sind vor allem Öl- und Flüssiggasheizungen in Betrieb, aber auch viele Scheitholzöfen ergänzen die Zentralheizung. Weiterhin gibt es auch einige Nachtspeicheröfen sowie vereinzelt Pelletheizungen und Wärmepumpen. Da mehr als die Hälfte der Häuser vor 1979 erbaut wurde, ist der Gebäudebestand nur bedingt für den Einsatz einer Wärmepumpe geeignet. Hier gilt es insbesondere die ältesten Gebäude, die sogenannten „Worst Performance Buildings“, ausreichend zu sanieren. Netzinfrastruktur ist kaum vorhanden, es gibt lediglich zwei kleine und wenig genutzte Flüssiggasnetze, sowie ein kleines Gebäude- und Wärmenetz.
Die Einspeisung erneuerbaren Stroms durch private PV-Anlagen ist in den letzten Jahren stark angestiegen. Zusätzlich kommen demnächst insgesamt 31 Megawatt an Leistung durch Windanlagen dazu. Dennoch besteht weiterhin ein großes Ausbaupotenzial für Photovoltaik sowie Solarthermie.
Den größten Hebel für den Weg der Treibhausgasneutralität leistet dennoch der Heizungstausch. Werden alle bestehenden, fossilen Heizungen bis 2040 durch eine erneuerbare Variante ausgetauscht, lassen sich die Emissionen um ca. 91 % reduzieren.
Neben dem Umstieg auf Pellet- und Wärmepumpenheizungen besteht auch die Möglichkeit eines Wärmenetzes, wodurch vielen Gebäude auf einmal eine klimaneutrale Wärmeversorgung gesichert wäre.
Die bisherigen detaillierten Ergebnisse werden auf der Internetseite der kommunalen Wärmeplanung Gomadingen veröffentlicht und sind frei zugänglich. Die aktuellen Ergebnisse stehen auf www.klimaschutzagentur-reutlingen.de/kwp-gomadingen zur Verfügung. Spätestens im Dezember soll die kommunale Wärmeplanung final fertiggestellt sein.
Zusätzlich zur Veröffentlichung im Internet sind die Unterlagen der Offenlegung des kommunalen Wärmeplans in Papierform an folgender öffentlich zugänglichen Stelle einsehbar:
Rathaus Gomadingen, Marktplatz 2, 72532 Gomadingen, Zimmer 0.7, Erdgeschoss
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag von 08.00 bis 12.00 Uhr
Dienstag und Mittwoch von 13.30 bis 17.00 Uhr
Donnerstag von 13.30 bis 18.30 Uhr
und nach telefonischer Vereinbarung (Tel. 07385/9696-15).
Es besteht nun für die Gomadinger Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, bis einschließlich 21. November 2025 zur kommunalen Wärmeplanung eine Stellungnahme an die Gemeinde oder die KlimaschutzAgentur abzugeben. Die kommunale Wärmeplanung profitiert stark von lokalem Wissen und Feedback. Rückmeldungen sind ausdrücklich erwünscht.
Die Stellungnahmen, Anregungen oder Wünsche senden Sie bitte an die KlimaschutzAgentur per Email an oder an die Gemeinde Gomadingen, Frau Hirsch, per Email an oder geben diese in schriftlicher Form im Rathaus Gomadingen bei Frau Hirsch ab.
Weitere Infos erhalten Interessierte direkt bei der KlimaschutzAgentur unter 07121/1432571 oder per Mail an .
